Mannen, Frauen und die Stimme der Gemeinschaft. Die Götterdämmerung im Kontext der französischen Grand Opéra

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Lluc Solés i Carbó

Abstract

Der Artikel ordnet Wagners Ring des Nibelungen in den historischen Kontext ein, indem er auf die Ähnlichkeit der Tetralogie zur französischen Grand Opéra verweist, die sich zu Wagners Lebzeiten großer Beliebtheit erfreute. Besonders der Einsatz des Chores in der Götterdämmerung verankert die Handlung in einem (pseudo-)historischen Kontext, der auch für die Grand Opéra von großer Bedeutung war.

Artikel-Details

Rubrik

Artikel

Autor/innen-Biografie

Lluc Solés i Carbó

Lluc Solés i Carbó studierte bis 2021 Musikwissenschaft an der ESMUC (Escola Superior de Música de Catalunya) sowie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universitat de Barcelona. Nach einem Auslandsaufenthalt an der LMU München hat er zwischen 2021 und 2024 den Master Oper und Performance an der Universität Bayreuth absolviert.  Seit Oktober 2025 promoviert er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Neue Musik vermitteln: kommunikative, mediale und performative Strategien Neue Musik-Schaffender (1918–1938)" an der TU Dortmund. Seit 2023 ist er im wissenschaftlichen Team bei The Wagner Cycles tätig.