Für die qualitativen Interviews im Anschluss an die beiden Aufführungen des historisch-informierten Rheingold im November 2021 wurden folgende Fragen vorbereitet. Zunächst wurde die Leitfrage gestellt, bei Bedarf mithilfe der in Klammern stehenden Nachfragen die Aussagen präzisiert.
1. Wenn Sie an die Proben und Aufführungen des historisch-informierten RHEINGOLD zurückdenken, was sind Ihre ersten Erinnerungen?
2. Wie bewerten Sie die Arbeitsbelastung im Projekt? (zuviele Proben? Zuwenig Proben? Genau richtig? Richtiges Maß an Input? Zuviel? Zuwenig? Was hätten Sie sich noch gewünscht?)
3. Welche musikalischen Besonderheiten ergaben sich für Sie bei der Arbeit am RHEINGOLD? (Tempi, Stilmittel [z.B. Portamento, kein Vibrato, historische Aussprache], Klangfarben,...)
4. Welche szenischen Besonderheiten (Staging, historische Gestik und Mimik, Psychologie) ergaben sich für Sie bei der Arbeit am RHEINGOLD?
5. Wie bewerten Sie das Projekt insgesamt? (gelungen, mißlungen, welche Aspekte sollten vertieft / ergänzt / weggelassen werden)
6. Welche Reaktionen haben Sie auf das Projekt erhalten? (Presse, professionelles Feedback, privates Feedback) Was denken Sie, beeinflussen diese Reaktionen Ihre Bewertung des Projekts?
7. Was denken Sie: Werden Sie die Erkenntnisse und Ergebnisse dieser Arbeit weiter benutzen können, wenn Sie diese oder andere Wagner-Partien in ,normalen' Aufführungen / Inszenierungen singen werden?
8. Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und künstlerischer Praxis beim Projekt?
9. Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit von Orchester und Sänger*innen während des Projekts?
10. Gibt es noch Punkte und Aspekte, die noch nicht angesprochen wurden, die Sie aber gerne ergänzen möchten?

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Keywords: Wagner, historisch informierte Aufführungspraxis, Rind des Nibelungen